Presseinformation 01/2009 | Drucken |
zurückTecalor GmbH, Holzminden

Natur trifft Technik

Passiv kühlen mit Wärmepumpentechnik


Business Kommunikation in vielerlei Varianten ist das täglich Brot von SH business COM aus Herbolzheim. Das engagierte Team um Geschäftsführer Frank Hin und Stefan Steiner bietet maßgeschneiderte Lösungen in der Telekommunikation für große und kleine Kunden – einschließlich Implementierung, Support und Service.

Die junge Firma aus dem badischen Herbolzheim weiß um den Wert von Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit in ihrer Branche. Als die Planung eines eigenen Gebäudes reifte, diskutierte man im Unternehmen ein modernes Corporate Identity, das unverwechselbaren Charakter tragen und gleichzeitig die Firmenphilosophie ‚Natur trifft Technik’ verkörpert soll. Grundansatz war dabei die Entscheidung für Grün als Firmenfarbe.

Bereits in der Ausführungsplanung holte die Realität die Geschäftsführung in einem Tempo ein, das so nicht vorhersehbar war. Als ein gut gelegenes Grundstück im Gewerbegebiet von Herbolzheim gefunden war, stellte sich heraus, dass sich dort im Erdreich eine Abwasserstation befand, die bauliche Konsequenzen forderte. Der junge Architekt Thomas Martin musste 33 Pfähle zur Gründung des Gebäudes vorsehen. In diesem Zusammenhang kam die Nutzung von Geothermie ins Spiel. Warum nicht wirtschaftlich und nachhaltig mit Erdwärme heizen bzw. kühlen? Projektleiter Christian Anselm von der Fachfirma Weichner Technische Dienste war zusammen mit Tecalor-Mitarbeiter Henry Schüber dafür ein kompetenter Gesprächspartner, verfügt doch das Unternehmen über umfangreiche Er-fahrungen bei der Nutzung regenerativer Energien.

Vom Gründungs- zum Energiepfahl

Innerhalb weniger Tage wurde das Projekt umgeplant: Statt konventioneller Brennwert-Technik sind heute zwei Sole/ Wasser-Wärmepumpen TTF 16 M von Tecalor im Einsatz. Die Energie zum Heizen und Kühlen beziehen die Geräte aus den 33 Gründungspfählen, die durch den Einsatz von PE-Schlauch zu Energiepfählen umfunktioniert wurden. Innerhalb von nur vier Tagen wurden die Bohrpfähle im Kontraktorverfahren be-füllt und das Leitungssystem mit der Sole abgedrückt. Gleichzeitig wurden zehn Sonden mit Mess-fühlern ausgestattet.

Das zweigeschossige Gewerbeobjekt mit 967 Quadratmetern Nutzfläche weist heute an den Fassaden große Glasflächen auf, um die Außenwelt ins Haus zu holen und Transparenz zu vermitteln. Innen wie außen findet sich Grün als Unternehmensfarbe wieder – im Konzept wie in interessanten Details. Der Grundriss ist so angelegt, dass jeder Raum den Blick ins Freie und gleichzeitig in den zentralen Innenbereich gestattet. Hier werden sichtbar unterhalb der Decke die Versorgungsleitungen geführt. Diese Betonung der Technik zeigt sich auch im Serverraum, wo alle Geräte grün beleuchtet sind. Hier ist auch die Zentrale der BUS-Technik untergebracht.

Deckenkassetten vom Typ ACKH 18 F kühlen und entfeuchten die Räume auf beiden Etagen wirtschaftlich. Besonders in den Serverräumen ist die passive Kühlung sehr wichtig, strahlen doch die Computer sehr viel Wärme ab, die den Betrieb beeinträchtigen kann. BUS-Technik macht eine individuelle, sichere und effiziente Steuerung aller Bereiche im Haus möglich.

Wer des Nachts am Gebäude von SH business COM vorbei-fährt, erlebt ein imposantes Lichtszenario in Grün. Nicht nur deswegen ist das Unternehmen in aller Munde. Die besondere haustechnische Lösung stieß auch bei Kommunalpolitikern aus der Region auf großes Interesse.

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Modernes Corporate Identity: das Firmengebäude von SH business COM. Die beiden Firmengründer hatten einmal in einer Garage begonnen. Jetzt sind sie stolz auf den einzigarti-gen Entwurf mit modernster Ressourcen schonender Technik.

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Blick in den zentralen Bereich des Gebäudes: sichtbar geführte Versorgungsleitungen unterhalb der Decke – grün angestrahlt.

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Geschäftsführer Frank Hin (r.) berichtet Franz Weichner vom Wärmepumpenfachbetrieb über den Besuch von Kommunalpolitikern aus der Region bei SH business COM. Die Nutzung Regenerativer Energie stieß dabei auf großes Interesse.

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Blick in den Serverraum: die Geräte sind Herzstück des Alltags und erstrahlen deshalb in Grün. Sie erzeugen aber auch sehr viel Wärme. Passives und aktives Kühlen mit Hilfe von Erdwärme macht teure Klimatechnik entbehrlich.

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Diese Deckenkassetten vom Typ ACKH 18 F temperieren alle Räume.

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Eine Wärmepumpe vom Typ TTF 32 SET und zwei vom Typ TTF 16 M werden aus 33 Sonden mit Energie zum Heizen oder Kühlen gespeist.

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Saubere Arbeit der Monteure: der Heizverteiler für die Regelkreise der Fußbodenheizung.

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Die Energiepfähle vor der Einbringung in den Boden. In PE-Rohren wird die Sole geführt.

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Die Einbindung der Wärmepumpen in das BUS-System.

Fotos: Tecalor/Martin Duckeck

Weitere Informationen:

tecalor: www.tecalor.de

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