Passivhaus mit Lüftungskompaktgerät von Tecalor
‚Finanztest’ empfiehlt hohe energetische Standards beim Hausbau
Noch bis Jahresende 2008 erhalten Bauherren, die sich für ein KfW-40 oder KfW-60-Haus entscheiden, eine Förderung durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW-Bank). 40 und 60 stehen dabei für den Primärenergiebedarf, also für Erzeugung, Transport und Verbrauch von Energie zur Heizung und Warmwasserbereitung. Pro Jahr und Quadratmeter Nutzfläche gemäß EnEV dürfen nicht mehr als 40 bzw. 60 kWh Primärenergie verbraucht werden. In der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift ‚Finanztest’ wird vor diesem Hintergrund die Wirtschaftlichkeit der verschiedenen Standards beleuchtet. Als Praxisbeispiel stellte die Redaktion ein Passivhaus aus Berlin vor, das 2005 bezogen wurde.
Bislang gibt es in Deutschland etwa 8000 Passivhäuser. Sie verbrauchen in der Regel nicht mehr als 15 kWh für die Heizung pro Quadratmeter und Jahr.
Möglich wird das durch sehr gute Wärmedämmung, wärmebrückenfreie Konstruktion, optimale Ausrichtung nach der Sonne und abgestimmte Haustechnik. Diese Entwürfe verfügen in der Regel über eine kontrollierte Lüftung. Sie ermöglicht, mit Hilfe einer Wärmepumpe die gesamte Restenergie aus der Abluft dem Heizungskreislauf zuzu-ühren. Das übernimmt im Berliner Passivhaus das Lüftungskompaktgerät THZ 303 SOL von Tecalor. Es ist außerdem mit Hochleistungsflachkollektoren auf dem Dach kombiniert, die mehr als die Hälfte der Warmwasserbereitung abdecken. Für den Rest ist die Wärmepumpe zuständig. Neben dem Komfort konnte sich die Bauherrenfamilie auch über einen Jahresaufwand von nur 255 Euro für Heizung, Warmwasser und Lüftung freuen.
In ihrer Bewertung war sich die Redaktion einig, dass hohe energetische Standards in der Anschaffung insgesamt teurer, aber langfristig sinnvoll und wirtschaftlich sind. So prognostizierten die ‚Finanztestler’ Häusern wie diesem angesichts steigender Anforderungen beim Bauen und weiter explodierender Kosten für Öl und Gas in Zukunft auch einen höheren Wie-derverkaufswert. Und da ab 2009 nur noch KfW-40- und Passivhäuser zinsgünstig von der KfW finanziert werden, lohnt es sich, die Bauentscheidung in diese Richtung zu überdenken.

Passivhäuser wie dieses besitzen eine kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung. Technisches Herzstück ist die THZ 303 SOL von Tecalor. Mehrinvestitionen stehen langfristig sehr niedrige Kosten für Heizung und Warmwasser gegenüber. So prognostizierte die Redaktion eine Energiekostenersparnis von knapp 24.000 Euro über 20 Jahre. Außerdem werden Passivhäuser eine hohe Wertsteigerung erfahren.
Foto: tecalor
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