Tecalor GmbH, Holzminden
Tecalor unterstützt Schülerwettbewerb
Wildwasserbahn mit Solarantrieb - Wasserrad an der Regenrinne
Holzminden, 11.02.2009 - Wie stellen sich Kinder und Jugendliche ihr Haus der Zukunft vor? Unter diesem Motto hatte das Bauunternehmen Haus40 GmbH aus Lahr mit Unterstützung des Wärmepumpenspezialisten Tecalor aus Holzminden im Oktober 2008 den Wettbewerb „Schüler planen“ ins Leben gerufen. Die Schirmherrschaft übernahm Helmut Rau, Minister für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg. Zahlreiche Sponsoren, wie das Wissenschaftszentrum Le Vaisseau aus Strasbourg, stifteten unter anderem Sachpreise im Wert von mehreren Tausend Euro. Neben der Konstruktion des eigentlichen Hauses sollte bei den Entwürfen besonders das Zusammenspiel von Sonne, Wind und Wasser für die Energiegewinnung berücksichtigt werden.
Am 9. Februar wurden die Gewinner bei einer großen Preisverleihung im Europapark Rust von Norbert Zeller, Mitglied des Landtags, und Schulpräsident Siegfried Specker geehrt. Zudem wurden oftmals verblüffende Ergebnisse präsentiert. „Kinder und Jugendliche scheinen die Möglichkeiten der Nutzung regenerativer Energie bereits verinnerlicht zu haben“, folgert Karl Stuhlenmiller, Vertriebsleiter von Tecalor, nach Begutachtung der ausgestellten Stücke. So beheizen beispielsweise Kai und Til ihre riesige Burg, „indem man die Erdwärme ansaugt“, und Quirin hat in seinem Haus „eine Wildwasserbahn mit Solarantrieb“. Auch die Schüler der Klassen 2 und 3 der Grundschule Wiechs in Schopfheim planten die Deckung des Energiebedarfs ihres Hauses mit natürlichen Ressourcen: „Die Energie kommt aus den Windmühlen. Die Wärme kommt aus dem Erdkern.“ Doch auch bei den älteren Jahrgängen waren dem Ideenreich-tum keine Grenzen gesetzt und kreative Lösungen wie der Sie-gerentwurf eines Hauses mit Windrad auf dem Dach und einem Wasserrad an der Regenrinne faszinierten die Anwesenden.
Angetreten waren die Schülerinnen und Schüler in drei Altersklassen von 7 bis 18 Jahren. An die 40 Exponate wurden eingereicht und machten der fachkundigen Jury die Entscheidung schwer. Eine Erkenntnis haben jedoch alle Beteiligten mit nach Hause genommen: Der Nachwuchs hat die Notwendigkeit der Nutzung regenerativer Energien zum Erhalt der Umwelt längst erkannt.
 
Fotos: Tecalor/ Bernhard Rein
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