Tecalor GmbH, Holzminden
Geld sparen, Sonne nutzen
Wenn Bauherren schon nach relativ kurzer Zeit Veränderungen am Haus vornehmen, hat das besondere Gründe - zumeist finanzielle. So auch bei Familie Seifert aus Gottesgabe bei Schwerin, die sich bei der Erneuerung des 16 Jahre alten Heizsystems für die Nutzung regenerativer Energie entschied. Schon länger planten die Hausbesitzer die bisherige Gasheizung gegen eine Kosten sparende Anlage austauschen und dabei auch die Energie der Sonne zu nutzen. Gerade bei der Sanierung von Heizungsanlagen kann langfristig gespart werden. Und Unterstützung vom Staat gibt es obendrein. Neben der Basisförderung für Wärmepumpen - entscheidend dabei ist die Jahresarbeitszahl, welche zu den Voraussetzungen der Förderung gehört - kann auch eine Zusatzförderung für Sonnenkollektoren beantragt werden. Durch frühzeitige Beratung vom Fachhandwerksbetrieb Pusch aus Crivitz, Spezialist für innovative Heizsysteme, fiel die Wahl auf eine Luft/Wasser-Wärmepumpe TTL 13 in Kombination mit zwei Solarkollektoren TSK 27 von Tecalor aus Holzminden.
Schon nach nur einem Jahr hat sich die Entscheidung ausgezahlt: Während beim fossilen Heizsystem Kosten von 1226 Euro jährlich entstanden, mussten die Eigentümer jetzt für den gleichen Zeitraum lediglich noch 676 Euro zahlen. Damit lagen die Kosten sogar unter der Prognose von etwa 780 Euro.
Fußbodenheizung kein Muss
Das Einfamilienhaus, ebenso alt wie das vorherige Heizsystem, verfügt über ausreichende Dämmung und Wärmeschutzverglasung. Die Voraussetzung für die wirtschaftliche Nutzung erneuerbarer Energie war so durch den Niedrigenergiehausstandard gegeben. Da das Haus nicht über eine Flächenheizung verfügt, musste das Wärmeverteilsystem aus Heizkörpern hydraulisch abgeglichen werden: dabei fand eine Nachregulierung des Heizsystems statt. In der Folge wurde die Vorlauftemperatur niedriger eingestellt. Dieser Vorgang muss von erfahrenen Fachhandwerksbetrieben durchgeführt werden, da nur so eine effiziente Arbeitsweise der Anlage gewährleistet ist. Die Wärmepumpe samt Solarkollektor ist jetzt neben der Heizung auch für die Warmwasserversorgung des Zwei-Personen-Haushalts verantwortlich. Da der Hauswirtschaftsraum durch die Unterbringung eines Warmwasserspeichers bereits ausgelastet war, steht die TTL 13 mit acht Kilowatt Heizleistung im Garten. Bei ausreichend Platz ist jedoch auch eine Innenaufstellung des Gerätes möglich.
Staatliche Unterstützung
Bei der Finanzierung profitierte das Ehepaar Seifert von der Förderung für Solarkollektoren durch das Marktanreizprogramm des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Darüber hinaus konnte ein zinsgünstiger Kredit bei der KfW-Bank aufgenommen werden. Im ersten Jahr sogar tilgungsfrei. So erfreuen sich die Eigentümer jetzt, neben einem geleisteten Beitrag für die Umwelt, an dem Plus in ihrem Geldbeutel – staatlich subventioniert.
Tecalor auf der Intersolar: Halle B2, Stand 185
 
Das Einfamilienhaus des Ehepaar Seifert wurde vor 16 Jahren in Gottesgabe bei Schwerin erbaut. Jetzt wird für Heizung und Warmwasserbereitung auf erneuerbare Energie gesetzt.

Geschäftsführer Ralph Pusch vom Fachhandwerksbetrieb Pusch, Spezialist für innovative Heizungen und Wärmepumpentechnik, informiert Hausbesitzerin Helga Seifert über die Möglichkeiten ihres neuen Heizsystems. Da das Haus Niedrigenergiehausstandard entspricht, konnte die Sanierung mit geringem Aufwand durchgeführt werden.

Die Flachkollektoren-Aufdach TSK 27 mit einer Fläche von 2,63 Quadratmetern überzeugen mit viel Leistung.

Die Luft/Wasser-Wärmepumpe TTL 13 von Tecalor mit einer Heizleistung von bis zu acht Kilowatt ist für Außen- als auch Innenaufstellung geeignet.
Fotos: Tecalor/ Christoph Große
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