Presseinformation 25/2008 | Drucken |
zurückTecalor GmbH, Holzminden

Kontrollierte Lüftung – unverzichtbarer Mehrwert


Die novellierte, erweiterte Energieeinsparverordnung [EnEV] ist ab dem 1.Oktober 2007 gültig. Die EnEV macht den Niedrigenergiehausstandard zur Regel. Konkret bedeutet dies, dass die Gebäudehülle entsprechend den anerkannten Regeln der Technik dauerhaft luftdicht sein muss. Aus diesem Grund empfehlen Industrie und Handwerk den Einbau einer kontrollierten Be- und Entlüftung.

Ludger Kämpfer, Geschäftsführer von Tecalor, sowie Volker Kupke, Geschäftsführer von Kupke Haustechnik aus Mönchengladbach, geben Bauherren dazu wertvolle Tipps.

Ludger Kämpfer:
  1. In modernen, energiesparenden Häusern reicht die Fens-terlüftung allein nicht mehr aus. In bewohnten Gebäuden entsteht jedoch immer Feuchtigkeit – in einem Vier-Personen-Haushalt bis zu zehn Liter pro Tag. Lüftungs-systeme sorgen für einen regelmäßigen Luftaustausch und halten so die Luftfeuchtigkeit dauerhaft unter 50 Prozent. Damit werden Schimmelpilzbildung sowie Bauschäden effektiv vermieden.
  2. Ebenso wertvoll sind diese Systeme für ein gesundes Raumklima, da Schadstoffe und Ausdünstungen aus Möbeln und Textilien kontinuierlich nach draußen geführt werden.
  3. Je nach Bedarf gibt es verschiedenen Konfigurationen. Während dezentrale Lüftungsgeräte gezielt einzelne Räume be- und entlüften, versorgen zentrale Lüftungsanlagen das gesamte Haus.
  4. Einen weiteren Vorteil bietet die Kombination mit Wärme-rückgewinnung. Bevor die Abluft, beispielsweise aus Küche und Bad, ins Freie gelangt, gewinnt ein integrierter Wärmetauscher etwa 90 Prozent der Energie zurück und gibt diese an die frische Zuluft ab. Alternativ kann die zurückgewonnene Wärme auch für die Heizung oder die Warmwasserbereitung genutzt werden. Das dabei anfallende Kondensat wird durch bauseitige Vorkehrungen der Abwasserleitung zugeführt.
  5. Bei allen kontrollierten Lüftungssystemen ist zu beachten, dass bei es Minus-Temperaturen zu einer Vereisung des Kreuzgegenstromwärmetauschers kommen kann. Wird dem nicht seitens der Gerätetechnik vorgebeugt, kann das Lüftungssystem auch mit einem Erdwärmetauscher genutzt werden. Im Sommer bietet dieser zusätzlich den Vorteil, dass die Luft leicht temperiert wird.
  6. Bei all den technischen Möglichkeiten überzeugt vor allem auch die einfache Bedienung. So kann über eine Schaltung zwischen Minimal-, Standard-, oder intensiverer Partylüftung gewählt werden. In der technischen Erweiterung kann dies auch zeitgesteuert oder über Luftqualitätssensoren geregelt werden.

Als Fachhandwerker weiß Dipl.-Ing. Volker Kupke, 40, worauf es beim Einbau von Lüftungsanlagen ankommt.

  1. Beim Neubau empfiehlt es sich, frühzeitig Gedanken über die Wahl der Haustechnik zu machen. Bezogen auf das Lüftungssystem lassen sich dann beispielsweise auch Luftkanäle in Decken und Wänden verlegen. Für die Sanierung bieten sich Flachkanäle von Tecalor an, die auch nachträglich unauffällig installiert werden können. Ist ein Kamin vorgesehen, sollte darauf geachtet werden, dass er raumluftunabhängig ist.
  2. Oft haben Bauherren die Befürchtung, dass Lüftungssysteme optisch stören. Dabei lassen sich insbesondere die Zu- und Abluftventile dezent in den Wänden integrieren. Wichtig ist es hier vor allem, die Bauherren in gesamte Planung einzubeziehen.
  3. In der Küche empfiehlt es sich, das Ventil möglichst weit vom Herd entfernt anzuordnen. Der Dunstabzug muss zudem immer mit einer selbsttätigen Rückschlagklappe versehen sein. Alternativ können Umlufthauben eingesetzt werden.
  4. Unbedingt anzuraten, ist der Einsatz von Telefonieschalldämpfern in den Leitungen. Diese verhindern die Geräuschübertragung zwischen den Räumen.
  5. Ein Vorteil der kontrollierten Be- und Entlüftung ist zudem, dass die Luft, bevor sie ins Haus gelangt von Staub und Pollen gereinigt wird. Deshalb ist es empfehlenswert, die Filtermatten regelmäßig zu wechseln. Wie oft, hängt dabei ganz von der Wohngegend ab. Üblicherweise jedoch sollte ein Austausch nach Sichtkontrolle alle drei bis sechs Monaten erfolgen.
  6. Ein derzeit häufig diskutiertes Thema ist die Reinigung der Luftkanäle. In der Regel ist dies nicht notwendig. Über die vorhandenen Ventilöffnungen oder Revisionsklappen können Bauherren den Zustand der Rohre selber überprüfen. Bei Bedarf kann ein Dienstleister beauftragt werden, der dies übernimmt.
  7. Wer sich für kontrollierte Lüftung entscheidet, kann dezentrale Geräte bereits ab cirka 1.500 Euro erhalten. Zentrale Systeme liegen je nach Wohnfläche um die 4.000 Euro. Dazu kommen Montagekosten, die für das zentrale System bei rund 2.000 Euro liegen. Dezentrale Systeme kommen etwa mit der Hälfte aus.


Volker Kupke:
„Lüftungssysteme bieten einen unverzichtbaren Mehrwert für die Gesundheit sowie für das Bauwerk selber. Immer mehr Bauherren entscheiden sich deshalb für solch eine Lösung.“




Ludger Kämpfer

Ludger Kämpfer, Geschäftsführer von Tecalor.

Volker Kupke

Dipl.-Ing. Volker Kupke, Geschäftsführer von Kupke Haustechnik.


pm2508 Bauherren

Das Lüftungsmodul TVM wurde hier kombiniert mit einer Wärmepumpe. Für die Hausbewohner bedeutet das regelmäßige Entfeuchtung und Frischluftzufuhr – ohne dass Fenster geöffnet werden müssen. Wer diesen Zusatznutzen erlebt, möchte ein Lüftungsgerät nicht mehr missen.


Fotos: Tecalor/ Kupke Haustechnik


Weitere Informationen:

Kontakt:
Tecalor GmbH,
Fürstenbergerstraße 77 | 37603 Holzminden
Internet: www.tecalor.de
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Telefon: (0 18 05) 70 07 02

Kupke Haustechnik GmbH
Ückelhofer Str. 7a | 41065 Mönchengladbach
Internet: www.kupke-haustechnik.de
Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können
Telefon: (0 21 61) 4 21 87
Fax: (0 21 61) 48 16 82

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