Wohnungsstationen – Wissenswertes

  • Wohnungsstationen

    Wohnungsstationen sowie das passende Zubehör – sind die ideale Systemlösung für konstante, gradgenaue Regelung des Warmwassers und für eine angenehme Raumwärme in jeder Wohnung.

    Minimierung der Investitions- und Wartungskosten

    Bei Neubau und Sanierung von Mehrfamilienhäusern spielen Warmwasserbereitungs‐ und Heizungsanlagen eine wesentliche Rolle: Gas‐Etagenheizungen erfordern Brandschutz und weitere bauliche Maßnahmen. Hinzu kommt der Aufwand für die jährliche Wartung von Gasgeräten zuzüglich Schornsteinfeger. Bei der dezentralen, elektrischen Warmwasserbereitung ist die Schüttleistung begrenzt.

    Bei einer zentralen Warmwasserbereitung mit Zirkulation sind neben den hohen Verteilverlusten auch die Kosten für Wartung und Überprüfung gemäß Trinkwasserverordnung zu berücksichtigen. Verbunden mit dem Risiko umfangreicher Desinfektions- und Sanierungsmaßnahmen durch Legionellenbefall.

    Mit dem Einbau von Wohnungsstationen entfällt dieser ganze Aufwand. Weder Brandschutz noch Schornstein, weder eingeschränkte Wassermengen, noch Reparatur oder gar die Überprüfungspflicht nach Trinkwasserverordnung (TrinkwV) spielen eine Rolle. Auch die Investitionskosten für eine Druckerhöhungsanlage entfallen aufgrund der minimalen Druckverluste von Wohnungsstationen.

    Entfall der Überprüfungspflicht gemäß Trinkwasserverordnung

    In Mehrfamilienhäusern mit mehr als drei Wohneinheiten muss nach der geltenden Trinkwasserverordnung regelmäßig auf einen möglichen Legionellenbefall kontrolliert werden.

    Nur, wenn weniger als 400 Liter Wasser erwärmt werden und die Leitung vom Warmwasserspeicher zur Zapfstelle weniger als drei Liter Wasser enthält, entfällt dies Pflicht. Die Proben darf nur ein Fachmann entnehmen und durch qualifizierte Labore analysieren lassen.

    Mit einer Wohnungsstation stellt sich das Problem nicht. Denn hier wird das Trinkwarmwasser erst direkt am Verbrauchsort in der Wohnung erzeugt. Die effektive Lösung gegen Legionellenwachstum. Wohnungsstationen stellen in sanierten oder neu gebauten Mehrfamilienhäusern eine hygienisch einwandfreie Trinkwarmwasserversorgung sicher – nicht zuletzt dank hochwertiger und unbedenklicher Materialien.

    Die Wärmeübertrager sind speziell beschichtet, so dass die Wohnungsstationen von tecalor auch bei kritischen Trinkwasserqualitäten eingesetzt werden dürfen.

    Hohen Warmwasser-Komfort bieten Wohnungsstationen

    Seitdem sich das Bad von der Nasszelle zur Lifestyle‐Oase gewandelt hat, spielen Design und Komfort eine immer größere Rolle. Besonders bei Dusche und Badewanne gibt es auch im Mehrfamilienhaus immer höhere Ansprüche: Luftsprudelbad, atmosphärische Beleuchtung, Regenduschen oder Duschpaneele mit ungezählten Düsen stellen auch die Haustechnik vor neue Herausforderungen. Technische Anlagen, wie Warmwasserbereiter, hingegen sollen weder wahrnehmbar sein noch die Ästhetik stören.

    Ein ähnliches Anspruchsdenken betrifft auch die Heizung: Individuelle Raumtemperaturen möglichst zu bestimmten Zeiten stehen auf den Wunschlisten der Bewohner.

    Eine Wohnungsstation erfüllt diese Wünsche im Neubau ebenso wie im sanierten Bestand, da sie sich in jedes Heizsystem und jede Wohnung einpasst. So lässt sie sich in einer Wohnung mit einem ungemischten Heizkreis für hohes Temperaturniveau einbinden. Ebenso wie in einer anderen mit einem gemischten Heizkreis und einem Heizkreisverteiler für die Fußbodenheizung. Alle nötigen Komponenten sind platzsparend in die Wohnungsstation integriert – von der Zirkulationspumpe über den Heizkreisverteiler bis hin zu Passstücken der Mengenzähler für Wärme und kaltesTrinkwasser. Die Station selbst kann entsprechend der örtlichen Gegebenheiten aufputz oder platzsparend unterputz montiert werden.

    Einfache, wohnungsgenaue Verbrauchserfassung und -abrechnung

    Die exakte Erfassung und Abrechnung des Verbrauchs von Wärme und Trinkwasser ist gesetzlich geregelt. Mieter und -Eigentümer erwarten eine zeitgemäße und exakter Lösung – wie sie die Wohnungsstationen bieten.

    Passstücke sind an den Postionen handelsüblicher Kaltwasser‐ und Wärmemengenzähler in den Wohnungsstationen verbaut, so dass an einer zentralen Stelle entweder der Verbrauch der gesamten Wohnung oder nur der Verbrauch direkt in der Wohnungsstation gemessen und abgelesen werden kann.

    Hohe Hygiene- und Betriebssicherheit

    Die zentrale Wärmeerzeugung hat ihre Vorteile, ebenso die dezentrale Trinkwassererwärmung.

    Wohnungsstationen verbinden die Vorteile beider Systeme. Sie lassen sich mit geringem Aufwand montieren, sie erfüllen die Vorgaben der Trinkwasserverordnung und ermöglichen eine besonders hohe Effizienz des gesamten Heizsystems. Ob im Neubau oder saniertem Altbau: Wohnungsstationen passen überall und bieten ein Höchstmaß an Komfort. Sie kommen mit schwankenden Vorlauftemperaturen ebenso zurecht, wie mit wechselndem Wasserdruck: Durch die thermostatische Trinkwasserregelung steht die gewünschte Wassertemperatur immer gradgenau zur Verfügung.

    Die verschiedenen Modelle verfügen über unterschiedliche große Wärmeübertrager, so dass auch ein Trinkwarmwasserbedarf von bis zu 22 Litern pro Minute befriedigt werden kann.