29 Prozent effizienter als gefordert

Presseinformation 09/2015

Moderne Wärmepumpen unterbieten Mindestvorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV) deutlich

Schon bald steigen die energetischen Vorgaben für Neubauten ein weiteres Mal: Die Energieeinsparverordnung (EnEV) 2014 sieht vor, dass der zulässige Jahresprimärenergiebedarf zum 1. Januar 2016 um 25 Prozent gegenüber der EnEV von 2009 sinkt. Mit modernen Wärmepumpen wie dem Lüftungsintegralgerät THZ 304 SOL des Herstellers tecalor lässt sich selbst dieser niedrigere Wert deutlich unterbieten. Die Luft-Wasser-Wärmepumpe für Warmwasserbereitung und Heizung, Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und einer Fußbodenheizung als Verteilsystem erreicht einen Primärenergieverbrauch, der bis zu 29 Prozent unter der Vorgabe der EnEV liegt.

Effiziente Heiztechnik ab sofort ein Muss

Die neue Stufe der EnEV ist eine Zäsur für die energetische Gestaltung von Gebäuden. Denn erstmals reicht eine hochwertige Dämmung nicht mehr aus. Wer die gesetzlichen Forderungen erfüllen will, muss auch in effiziente Heiztechnik investieren. Nahezu alle Wärmepumpensysteme des Tecalor-Sortiments können es mit dem neuen Grenzwert aufnehmen. Dabei werden sie mit Inkrafttreten der Vorgabe sogar noch effizienter. Denn mit dem zulässigen Primärenergiebedarf wird auch der Primärenergiefaktor für Strom von 2,4 auf 1,8 gesenkt. Grund hierfür ist der höhere Anteil regenerativer Quellen im Strommix. Damit sichert die Investition in eine Wärmepumpe eine langfristig zukunftssichere Heizlösung.

Zukunftstaugliches Referenzgebäude mit Wärmepumpe

Das in der EnEV 2014 beschriebene Referenzgebäude erlaubt einen Primärenergiebedarf von 85,30 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr. Modelle wie die Luft-Wasser-Wärmepumpe TTL 10 AC sind als Systemlösung besonders effizient: Dabei wird das Gerät mit dem Speicher HTSB sowie einer zentralen Lüftung mit Wärmerückgewinnung und einer Fußbodenheizung kombiniert. Dadurch ergibt sich ein Primärenergiebedarf von 50,86 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr. Der daraus resultierende Endenergiebedarf von 28,26 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr steht für die Effizienzklasse A+, die im neuen Energieausweis angegeben wird.

Förderung von BAFA und KfW

Für den Neubau oder die Nachrüstung einer Wärmepumpe im Bestand können die Bauherren attraktive Förderungen vom Staat in Anspruch nehmen. Über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) wird das Marktanreizprogramm (MAP) zur Förderung regenerativer Heiztechniken vergeben. Beim Einbau einer elektrisch betriebenen Luft-Wasser-Wärmepumpe in ein bestehendes Gebäude liegt die Mindestförderung bei 1.500 Euro. Bauherren können für ihren Traum vom neu gebauten Eigenheim außerdem über das KfW-Programm „Energieeffizient Bauen“ einen zinsgünstigen Kredit zur Hausfinanzierung nutzen. Die genauen Förderbedingungen finden sich unter www.bafa.de sowie unter www.kfw.de.