ErP-Standard richtig einstufen

Presseinformation 11/2015

Mit der ErP-Label-Liste und dem Energielabel-Konfigurator bietet tecalor wertvolle Hilfen für Handwerker

Es ist ein wichtiges Argument im Beratungsgespräch und seit dem 26. September verpflichtend eingeführt: Das Energieeffizienzlabel ErP. Wie von Haushaltsgeräten bekannt, macht nun auch bei Heizungen eine leicht verständliche Skala den Effizienzstandard für den Endverbraucher sichtbar. Somit ist der Fachhandwerker verpflichtet, bei Angeboten, die die Installation einer Wärmepumpe beinhalten, verbindliche Angaben zur Energieeffizienz zu machen.

Bei den ErP-Labeln lassen sich grundsätzlich zwei Arten unterscheiden: die Einzel- oder Gerätelabel, die sich auf das jeweilige Gerät beziehen, und das Verbundlabel, das das komplette Heizsystem in den Blick nimmt. Bei den Einzel- oder Gerätelabeln gibt es drei Varianten: Das Label für Heizungswärmepumpen und Warmwasserspeicher besitzt eine neunstufige Skala von Stufe G bis A++. Warmwasserwärmepumpen haben eine siebenstufige Skala bis zur Stufe A auf ihrem ErP-Label. Das Kombi-Label vereint die Geräte, die sowohl heizen als auch warmwasserbereiten und führt beide Skalen.

Um Fachhandwerkern die Pflicht zu erleichtern, das entsprechende Label vorzulegen, stellt der Lüftungs- und Wärmepumpenhersteller tecalor im Fachpartnerportal seiner Homepage zwei Instrumente zur Verfügung: Die ErP-Label-Liste und den Energielabel-Konfigurator. Gleichzeitig haben sie so einen optimalen Überblick über die Effizienz der Geräte und Systeme.

Mindestens A+ für eine Wärmepumpe

Heizungswärmepumpen schneiden bei der Einstufung des ErP-Labels besonders gut ab - denn sie nutzen die kostenfreie und regenerative Umweltwärme zum Heizen. Diese Heizgeräte bringen es so mindestens auf ein A+ in dem neunstufigen Label für Heizungswärmepumpen und Warmwasserspeicher. In der ErP-Label-Liste sind alle Produkte des Tecalor-Sortiments aufgeführt - neben Wärmepumpen und Lüftungsanlagen auch Zusatzkomponenten wie beispielsweise Speicher. Mit einem Klick gelangt der Nutzer auf das jeweils zum Produkt gehörende ErP-Label. So kann der Fachmann an einem zentralen Punkt jedes Label einsehen und Aussagen zur Energieeffizienz der Produkte machen.

A+++ im Verbund

Neben dem ErP-Label für das einzelne Produkt gibt es das so genannte Verbundlabel. Dieses bewertet das gesamte Heizsystem, also das Zusammenspiel aller Komponenten, zum Beispiel die Wärmepumpe als Raumheizgerät mit einem Speicher oder einer thermischen Solaranlage. Durch eine clevere Kombination der einzelnen Produkte lässt sich im Gesamtsystem eine besonders hohe Effizienz erzielen. Das Verbundlabel reicht bis zur Stufe A+++ und wird bereits durch die Kombination von Wärmepumpe und Temperaturregler erreicht.

Doch wie lässt sich die passende Kombination finden und ihre Einstufung im Verbundlabel richtig berechnen? Hier hilft der Energielabel-Konfigurator von tecalor. Das Tool berechnet die ErP-Label für Heizsysteme, Warmwassersysteme oder die Kombination aus Heizung und Warmwasserbereitung. Dazu wählt der Nutzer einfach die verschiedenen Systemkomponenten aus dem Tecalor-Sortiment und macht ein paar weitere Angaben, beispielsweise zum Verteilsystem. Wenige Klicks genügen und schon ist die Gesamteffizienz der Kombination klar.

Neben den Online-Tools steht Handwerkern selbstverständlich auch der Kundenservice von tecalor für Fragen rund um das tecalor Produktsortiment und der Einstufung im ErP-Label zur Verfügung.