Neues Anreizprogramm stärkt Wärmepumpen

Presseinformation 06/2016

Seit dem 1. Januar profitieren Sanierer vom neuen Anreizprogramm (APEE).

Mit dieser Ergänzung des Marktanreizprogramms (MAP) bezuschusst das Bundeswirtschaftsministerium den Austausch ineffizienter Altanlagen im Kombination mit einer Energieeffizienz-Optimierung des Gesamtsystems. So soll die Wärmewende im Heizungskeller vorangetrieben werden. Tecalor weist darauf hin, dass Wärmepumpen dabei eine besondere Bedeutung zukommt.

Die Wärmepumpentechnologie ist ein wichtiger Bestandteil für das Gelingen der Wärmewende, da sie klimafreundlich und energiesparend ist. Dementsprechend hoch fällt die Förderung der Bundesregierung für die Installation effizienter Modelle aus. Voraussetzung ist der Austausch einer veralteten Heizung auf Basis fossiler Brennstoffe gegen eine neue, effiziente Heizung, die mit erneuerbaren Energien betrieben wird - beispielsweise eine Wärmepumpe.

Was und wann wird gefördert?

Bevor es an den Austausch geht, überprüft der SHK-Fachmann die Voraussetzungen für die Förderung. Die zu ersetzende Heizungsanlage muss mit Gas oder Öl und ohne den Einsatz von Brennwerttechnik oder Brennzellentechnologie betrieben worden sein. Ebenso darf keine gesetzliche Austauschpflicht nach EnEV bestehen. Der Heizungsaustausch muss zudem mit einer Optimierung der gesamten Heizungsanlage kombiniert werden. Nur wer bereits eine Förderung durch das MAP gewährt bekommen hat, kann grundsätzlich auch eine Förderung durch das APEE beantragen. Bedingung: Die Heizungsanlage wird erst ab dem Stichtag des 1. Januar 2016 in Betrieb genommen.

Der Zusatzbonus für die Sanierung besteht aus zwei Teilen: Erstens gibt es zusätzlich 20 Prozent des bereits bewilligten MAP-Zuschusses. Und zweitens erhalten Sanierer einmalig und pauschal 600 Euro für die Heizungsoptimierung. Zu dieser gehören die Bestandsaufnahme des Ist-Zustandes des Gesamtsystems, beispielsweise nach DIN EN 15378 sowie die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs. Dem Fachhandwerk bieten sich so zahlreiche Möglichkeiten, aktiv zu werden. Tecalor stellt ihnen darüber hinaus Instrumente zur Verfügung, die das Arbeiten vor Ort beim Kunden erleichtern: Mit dem MAP-Berechnungs-Tool können beispielsweise konkrete Fördermöglichkeiten für die Heizungsanlagen berechnet werden.

Tecalor-Produkte erhalten höchste Fördersätze

Die Fördermittel des APEE können sowohl für den Neubau als auch für den Bestand beantragt werden. Für den Neubau gilt: Wärmepumpen mit einer errechneten Jahresarbeitszahl von 4,5 sind förderfähig. Da sich nahezu alle Tecalor-Geräte durch eine besonders effiziente Arbeitsweise auszeichnen, fällt die Förderhöhe sehr hoch aus. Auf eine Wärmepumpe in Kombination mit einer Erdsonde beispielsweise wird ein Förderbonus von 4.500 Euro gewährt. Bis zu 7.250 Euro können wiederum für Sanierungsobjekte geltend gemacht werden. Modelle wie die Luft-Wasser-Wärmepumpe TTL15 ACS/25 AC mit hohen Vorlauftemperaturen von 65 Grad Celsius sind ideal für Sanierungen, da sie sich in bestehende Heizungssysteme integrieren lassen. Dieses Modell bietet zahlreiche Kombinationsmöglichkeiten wie etwa mit einer Solarthermie-Anlage, die zusätzlich förderfähig ist. Tecalor informiert seine Fachpartner über die nützlichsten und rentabelsten Sets.